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Health-Claims-Verordnung in Kraft - Folgen für den Lebensmittelhandel?

Die Health-Claims-Verordnung der EU ist nun in Kraft und sorgt dafür, dass Werbeaussagen für Lebens- und Nahrungsmittel nicht mehr versprechen, als wissenschaftlich auch belegbar ist. Diese Verordnung dient also dem Schutz der Verbraucher, stellt aber den Handel vor große Herausforderungen.

Was müssen Lebensmittelhersteller und -händler tun?

Lebensmittelhändler und -hersteller sind nun gut beraten ihre Produktbeschreibungen und Werbeaussagen genau zu überprüfen und solche Aussagen wie "hilft beim Abnehmen", "senkt den Cholesterinspiegel" oder "gut gegen Husten" nur noch dann bestehen zu lassen wenn diese wissenschaftlich belegbar sind. Gerade da dürften viele kleine Hersteller und Händler aber große Probleme bekommen, denn oft sind solche Studien schlichtweg nicht vorhande, schwer zugänglich und/ oder teuer. Auch verursachen diese Umstellungen immense Kosten, die selbst getragen werden müssen. So müssen mitunter Etiketten neu gedruckt und Werbebanner neu gestaltet werden.

Die EU hat aber auch eine "Positivliste" herausgegeben, welche Werbeaussagen, die weiterhin benutzt werden können, enthält und bei denen keine Gefahr auf Abstrafung droht.

Einigen Verbraucherschützern geht das - und das ist ja immer so - nicht weit genug und fordern ein generelles Verbot von "gesundheitsbezogener Werbung".

Was kann mir passieren, wenn ich diese Änderungen nicht vornehme?

Natürlich ist diese neue Verordnung eine Steilvorlage, für alle Wettbewerber und Anwälte, die der unliebsamen Konkurrenz eins auswischen oder sich eine "Goldene Nase" verdienen wollen. Die Vermutung, es könnte eine neue Abmahnwelle hereinbrechen, ist nicht von der Hand zu weisen und man sollte sicht nicht sehr viel Zeit lassen diese Verordnung umzusetzen.

Quelle: Händlerbund

 

Rene Kaltschmidt | 17.12.2012 | i
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